Gedenkstätten in Meyenburg 

1. Der Bombentrichter auf den Rutenberg

Koordinaten: 53°17'10.82"N; 8°39'04.32"E;Höhe ca.24 m ü. NN

Gefallen durch einen Bombentreffer am 9. Mai 1941

Die gefallenen jungen Soldaten, gerade eben über 20 Jahre alt

Hier stand im 2. Weltkrieg eine von vielen Flakstellungen. Nachts wurde mit 
Lichtern der Bremer Hauptbahnhof imitiert.  Somit sollten die Bombergeschwader
 getäuscht werden. Am 9.Mai 1941 traf eine Bombe diese Flakstellung. Der Bombenkrater 
wurde mit Findlingen ausgelegt, und wird vom Ortsrat Meyenburg instand gehalten.

(an dem Tag wurde ich in Elbing/Westpreußen geboren.)


 

Neue Eichenbänke laden zum Verweilen ein

Aussicht vom Rutenberg


 

2. Kriegsgräberstätte nähe Wasserwerk Düngel

Koordinaten: 53°17'17.06"N,  8°36'35.47"E,     Höhe ca.6 m ü. NN

Zum Gedenken an die auf diesen Ruheplatz beerdigten russischen u.
 serbischen Tote aus den Kriegen 1914-1918 u.1939-1945

außer einigen unbekannten Soldaten sind hier beerdigt:

Vorname Name geboren gestorben Nationalität
Johann Benduik 07.07.1924 14.04.1945 Russe
Semion   Borisow 1.9.1889  5.12.1918  Russe
Wasili  Cyrnawski 18.8.1890 29.12.1918 Russe
Marinko Djordjewitsch 15.3.1870 22.05.1916 Serbe
Pavel  Eresenko  29.6.1884 05.12.1918 Russe
Aleksei Glotow 5.4.1898 06.12.1918 Russe
Swetislaw Hia  12.11.1880  02.01.1919 Russe
Theodor Iwanow   02.12.1918 Russe
Rade Jartawitsch   19.12.1916 Serbe
Anislin Kuprikow 15.2.1888 18.12.1918 Russe
Maritsch Manoilo 8.5.1893 05.06.1916 Serbe
Tomasi Maranowitsch 14.6.1869 17.02.1917 Serbe
Josif Maur   06.12.1918 Russe
Milija Milowanowitzsch 15.121.880 10.11.1918 Serbe
Abdul Muhamed   06.12.1918 Russe
Troll Nowikow 06.08.1985 06.12.1918 Russe
Todor Rajtzschitsch 18.1.1868 05.02.1917 Serbe
Dragolja Reikowitsch 26.6.1879 19.10.1916 Serbe
Wassili Roguschin 16.3.1888 05.02.1916 Russe
Soko Stepanowisch 22.4.1873 15.04.1916 Serbe
Swetosar Uroschewitsch 1.2.1860 14.06.1916 Serbe

 


Josua 1,5-6
Ich will dich nicht verlassen
noch von dir weichen.
Sei getrost und unverzagt

KOMMST DU OH WANDERER
AN DIESE STÄTTE
SO STÖRE HIER NICHT 
RUHE UND FRIEDEN
DENN ALLEN DIE HIER
ZUM SCHLAF GEBETTET
WAR EINST EIN
HARTES LOS BESCHIEDEN

 

3. Gedenkstein am Wasserwerk Düngel

zum Gedenken der Gefallenen im 1. Weltkrieg 1915

 

 

 

 

 

 

Dieser Stein stand ursprünglich am Kriegsgefangenenlager.